Donnerstag, 14. Juni 2012

Spielfest

Eigentlich wollte ich mit diesen Fotos die Schulwebsite füttern. Da mir dies aber mit der dort angelegten Technik nicht gelingt, kommt halt ihr in den Genuss. Für heute habe ich genug erlebt und mag den schönen Tag nicht mit Ärger, sondern mit einem Erfolgserlebnis beenden. Hier gelingt es, das weiss ich, und ich lasse einfach die Bilder sprechen.
Spieleparcours in Gruppen
Bobbycar-Parcours


Kreidezeichnen zwischen zwei Posten

Der heisse Draht ...

... hergestellt von der 6. Klasse.

Münzen schieben

Kapla-Türme ...

... oder Jonglieren in der Wartezeit

Büchsenwerfen

Nasse Angelegenheit bei trockenem Wetter: Der Wasserlauf mit Flossen
 



Das Tast-Theater: Was ist das in meiner Hand?


Die Fahne der 4.-6. Klasse


und die der 1.-3. Klasse
Das Weidenhaus spriesst schon!

Danke den Damen des Elternvereins für die feinen Spaghetti!

Am Nachmittag die Hüpfmatte!

Beim Eisessen wird's ruhig!

Nach Fussball- und Pingpong-Turnier noch die Schlussrunde mit dem grossen Fallschirm.



Donnerstag, 7. Juni 2012

Zeit ...

... oder nicht Zeit, das ist hier die Frage - eine alltägliche Frage diesen Monat, denn der ist proppenvoll.
Heute hatten wir Zeit - für unsere Mutter und Grossmutter, die heute 85 Jahre alt wurde. Vor dem Platzregen konnten wir den Garten geniessen, unter einem Pavillon, extra dafür aufgestellt. Dann verlegten wir eben alles ins Haus - gemütlich war's immer noch.

Morgen ist Rolf dran! Nicht mit Putzen, Backen, Grillen und Aufräumen, das hat er heute bereits zur Genüge gemacht, da ich ja in der Schule anwesend sein musste und unter anderem meine neuen Schüler vom nächsten Jahr zwei Stunden zu Besuch hatte. Nein, morgen, schon fast heute ist er's der gefeiert sein will - oder nicht will... aber nicht ganz drum herum kommt, obwohl ich am Nachmittag und den Rest des Wochenendes in Basel weilen werde. Immerhin treffen wir uns in der goldenen Mitte, am Ort, wo alles begann, zu einem gemeinsam Nachtessen. Und das werden wir beide geniessen!

 Happy Birthday!!!

Donnerstag, 31. Mai 2012

Steiler Anstieg - kaltes Bad

Die Woche war kurz. Aber sie hatte was, was andere Wochen nicht haben: Eine Schulreise! (Klassenfahrt, für unsere deutschen Freunde)
Für ein grosses Abenteuer reichten weder Budget noch Energie, aber für das kleine mit dem gewissen Spassfaktor reichte es allemal. So zogen wir also am Dienstag nach Pfingsten, noch frisch vom langen Wochenende, mit dem Zug los vom Fuss der Berge weiter in die Höhe. Schon nach 20 Minuten Fahrt stiegen wir in Kandersteg aus - und das Gejammer ging los: "Was, da müssen wir jetzt hochlaufen?" - "Wieso können wir nicht die Bahn nehmen und dann zu Fuss runter kommen?" So ertönte es schon beim Anblick des recht steilen Stücks Wald, das uns von der versprochenen Rodelbahn trennte. Doch bald verstummten die Stimmen. Es war steil!



Der Blick zurück lohnte sich jedoch schon bald!








Dass einige Wolken die sommerliche Sonne verdeckten, störte niemanden. Im Gegenteil, es hätte nicht heisser sein dürfen. Als das Gejammer wieder lauter wurde, wenigstens hinten, wo die etwas schwereren Kinder den schnellen, trainierten vorne nicht mehr nachkamen, half nur noch ein Ratekrimi. Und als er gelöst war, staunten einige nicht schlecht, dass sie bereits oben angekommen waren: Am Oeschinensee!



















Wo sich sonst Schulklassen und Familien tummeln, war diesmal, so früh in der Saison, kaum ein Mensch zu sehen. Wir konnten uns den besten Platz zum Bräteln (Grillen) aussuchen und fanden sogar noch Feuerholz, obwohl wir selbst in folge früherer Erfahrungen jedes ein Stück Holz mitgebracht hatten. Bis die Feuerchen brannten, vergnügten sich die Jungs mit Staumauer bauen und die nicht warten konnten, assen schon mal ihre Cervelas (Bockwürste) kalt...



Meine war jedoch schön durch!

Aber dann waren die Mädchen nicht mehr zu halten. Obwohl es sich um einen Bergsee handelt, dessen Wasser direkt aus den Gletschern kommt, also eine geschätzte Temperatur von 11 Grad aufweist, mussten zuerst die Füsse, dann die Knie, sogar die hochgekrempelte Hose ins Wasser.







Schliesslich holten doch noch einige das Badekleid aus dem Rucksack und ein Mädchen tauchte gar ganz unter.
Keine Angst, ich stand in Bereitschaft! Zum Glück blieb mir jedoch das kalte Wasser erspart.



Schliesslich pfiff ich wieder zum Aufbruch und nach der nächsten kurzen Steigung erreichten wir die heissersehnte Rodelbahn.


Dort waren wir zwar nicht mehr allein, sondern mussten uns mit etwas ungeduldigen und viiiiel weniger braven Walliser Schulkindern die Sommerrodelbahn teilen, aber als die drei im Ticket inbegriffenen Fahrten durch waren und die Bahnleitung sogar noch eine Gratisrunde sprach, war das Glück perfekt. 
Leider war dann auch wieder Zeit für die Fahrt mit der Seilgondel nach Kandersteg zurück, wo wir bei der dort wohnhaften Kollegin alle ein Eis abholen durften und damit gleich zum Bahnhof weiterzogen. Erschöpft und glücklich konnten wir in Reichenbach die Kinder wieder ihren Eltern übergeben. Es war ein einfacher, naheliegender, aber dennoch sehr schöner Klassenausflug, der in der Erinnerung der Kinder genauso als Highlight ihrer Schulzeit haften bleiben wird, wie wenn wir zwei Stunden lang in irgend ein ausgeklügeltes Unterhaltungs- und Lernabenteuer gefahren wären. Die strahlenden Gesichter waren Bestätigung genug.


Donnerstag, 24. Mai 2012

Kreise ziehen

Nachdem ich euch hier letzte Woche auf der Strecke gelassen habe, genau genommen war's die Strecke Bern - Gera, habe ich diese Woche umso mehr zu berichten.

Zuerst also zu unserer Spritztour nach Thüringen:
 Abfahrt um Mitternacht, ich fuhr bis kurz nach Freiburg, dann übernahm Rolf. Irgendwo in Bayern erwachte ich von den ersten Sonnenstrahlen.











Es ging in erster Linie darum, Rolfs Mutter einen längst überfälligen Besuch abzustatten. Die gute alte Frau sitzt in ihrem Kabuff von vier mal vier Metern und wird alt und älter. Die einzige Hoffnung und Unterstützung ist ihre Tochter, die sie täglich pflegt und nach ihr sieht, deren einzige Unterstützung ist wiederum ihr "kleiner" Bruder Rolf, wenn auch durch die Entfernung nur moralisch und telefonisch. Dadruch jedoch hat sich der zuvor übelst verlorene Kontakt endlich wieder aufgebaut. Als nun Rolf ins Spital musste, informierte ich die Schwester und geriet so erstmals in direkten Kontakt mit ihr. Die gegenseitige Neugier wuchs. Letztes Wochenende wurde sie gestillt. Anfangs zaghaft, dann immer herzlicher. Wenn es vorher für mich nur ein fremdes Land war mit vielen fremden Leuten und Rolfs Erinnerungen, so ist es jetzt ein, na ja, einfach ein bisschen anderes Land mit einer bewegten Geschichte und Verwandten, auf die und deren Besuch hier ich mich freuen kann.





... und siehe da, es gibt sie noch! Da schlägt das Sammlerherz höher, nicht wahr, Erhard?











Der andere Grund für die Fahrt über die kurzen Feiertage war die Farbglashütte Lauscha.
Wir hatten was zu erledigen, das durch die lange Krankheit noch offen war und wollten auch ein paar Neuheiten ins Auge fassen für die Wiedereröffnung des Ladens am 21. Juni.


Auch hier war der Empfang sehr herzlich. Leider vergass ich vor lauter Staunen in all dem bunten Glas das Fotografieren. Einfach überwältigend!
Ich werde es im eigenen Laden nachholen, wenn alles eingeräumt ist ;-)

Dafür zog ich diese Woche zu Hause im Garten meine Kreise und schaute, was alles inzwischen angefangen hat zu blühen! Seht her:
















Und die allerletzten bunten Kreise zogen wir heute in der Schule! War das ein Spass! Ihr erinnert euch vielleicht an die grau-buntgefleckte Mauer, die wir in mühseliger Kleinarbeit von Altlasten befreit hatten:


 Rolf hatte sie Anfang dieser Woche noch weiss grundiert und heute war der zweite Projektmorgen. Hier ist das Resultat:





 Wir sind alle ganz stolz auf unsere kunterbunten Werke für eine kunterbunte Schule:
 




 Ich werde von bunten Kreisen träumen...