Essen? Einfach etwas.
Das ewige Einerlei draussen war eh entsetzlich. Erwärmen!
Mehr oder weniger philosophische Gedanken, Geschichten, Gedichte und was mir sonst noch alles an Gefühlen durch den Kopf in die Finger fliesst... typisch ich halt.
Es wäre noch viel mehr gewesen - in der Schweiz ist alles mögliche auf Französisch (Crème Catalane) und Englisch (Chips, Crackers...) angeschrieben und den Rest kann man unschwer auf CH-Art mit Ch bezeichnen wie Chäschüechli, Chnoblouch, Chirschi ...Ich musste also faire le choix (auswählen). Zu Hause fand ich zu den Crèpes, die tatsächlich sehr gut gerieten, noch Cenovis, Confitüre und Crème de Marrons. Und Rolf brachte ein feines hausgemachtes Chutney von Kathrin zu Tage. Zu trinken war Cassis-Sirup geplant gewesen, aber wenn meine Tochter Coca-Cola bringt, was willst du machen? 
Also begannen wir heute den Tag mit Ausschlafen! Dann, nach dem Mittag der Aufbruch nach Avenches, oder auf gut römisch: Aventicum. Ich wollte mir das ansehen, um eventuell eine Klassenverlegung dort ins Auge zu fassen. Also ab ins Auto und nach 33 km Autobahn waren wir schon dort. Als erstes nahmen wir einen Augenschein des Amphitheaters, in dem gerade eine Oper aufgeführt wird. Im Museum erfuhren wir allerhand über die Anlage und beschlossen, uns auch noch die andern Ausgrabungen anzusehen. Zuerst aber fanden wir eine lauschige Nebengasse in dem mittelalterlichen Stadteil und waren von den Bauten mit welschem Charme sehr angetan.
Auf die Frage nach einem Gebäck mit A wurden uns Amaretti empfohlen, die wirklich auch sehr gut schmeckten!